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Schon
seit Urzeiten ist es ein tiefstes Bedürfnis des Menschen Gefühle,
Eindrücke, Erlebnisse und Gedanken zu gestalten und zu formen.
Seien es die frühen Wandmalereien in den Felswänden
von
Altamira, die eindrucksvollen und wunderbaren Werke der Ägypter,
Griechen und Römer, oder die Schöpfungen der
jüngeren Zeit.
Immer können wir an ihren Werken die Spuren der
Entwicklung, der Wandlung und Erneuerung ablesen.
Der höchste Ausdruck innigster und tiefster Empfindung des Menschen
offenbart sich in seiner Kunst.
Und wie der Mensch selbst nur ein Teil der Natur ist, wie auch er
wächst, sich wandelt und entwickelt, so sollte ihm das Wachstum, die
Wandlung und Erneuerung innerste Notwendigkeit und tiefstes
Lebensbedürfnis sein.
Rudolf Herwin
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